Namaste

Aus dem Wald

Zieht der gefallene Regen

Die Sterne sind weiß

Stille zur nahenden Nacht

Flüstert über das Feld

Hinunter ins Tal

Als Nebel zieht

Die Erinnerung an Wolken

In dir.

Ich bin der Wald

Im Wald schwebt ein Ast
Ohne Halt über dem Boden

Daneben ein Mönch der
Seit tausend Jahren meditiert

Sein Gesicht ist
Wie Knochen eine
Maske aus Tod und Ewigkeit

Ein Atem ein
Aller hundert Jahre
Eine Atem aus
Aller hundert Jahre

Was sieht er ohne Augen
Der Illusionen

Abenddämmerung

Geheimnis funkelt durch die Ferne,
Da, in den weiten Hügeln,
Zieht es seiner Wege.

Kann es sehen, fühlen
So sehr, so nah
Seine Rufe beben mir das Herz.

Wohin wirst du fliegen?
Du fernes leichtes Licht.

Folgen will ich dir,
Mit meiner Sehnsucht.

nor