Tibet

Vor kurzem sprach der Eine und sagte, dass viele Menschen doch nur ihre Nase gebräuchten, um die Welt durch diese zu fühlen, ohne zu verstehen. Und dann sagte der Eine weiter, dass es wenige Menschen gebe, die ihren Bereich hinter der Stirn gebräuchten, um die Welt darüber hinaus zu verstehen. Und auf der Festung der Zukunft, da stehen, tanzen, singen Menschen, die Pandaköpfe und Straußenköpfe haben. Und sie blicken sich fragend um. Der Eine spricht weiter, dass er wüsste, was diese mit dem hinter Stirn verbindet: Es sei das, was unter Tibet verbogen ist. Ein tiefes, tiefes Loch. Und dann hebe ich ab um zu fliegen. Und weiß doch, dass ich es nicht bin. Aber ich weiß, dass das Loch unter Tibet unten, weit unten, weit hinaus ins Universum reicht.

Zeit

Zeit

Der Egel frisst sich durch die Haut. In meinen linken Arm. Ganz am Anfang. Richtung Hand. Er ist nicht groß. Vielleicht ein paar Millimeter. Sein Körper ist braun bis schwarz. Feucht die Haut. In wenigen Sekunden verschwindet er schmerzlos. Er ist in mir. Ich denke:

„Die Zeit

Das ist eine kugelfirmige Domension

Haha – Das haben wir beschworen

Ich schmecke sie weil

Ich einst Dreiecke gegessen habe

Ich, Du, Wir

Wir bauen ein Boot

Du tauchst es in Wasser

Ich fange an zu rudern

Hörst Du mich?

Ich kann Zeit schmecken

Ich lebe nur Sekunden hinter Dir

Und sehen kannst Du mich

Nicht und hören nicht doch

Fühle meine Berührung

Ich sehe Dich

Du siehst mich nicht

Die Zeit ist rund

Sekunden“